Gernsheimer Hochseekameradschaft e.V.

Rund um die Segelyacht Moby Dick III.

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berichte:2005:brest_nach_gran_canaria

Brest nach Gran Canaria

Bezeichnung:
Brest nach Gran Canaria
Fahrtgebiet:
Brest - Gran Canaria
Törnstart:
2005-09-02
Törnende:
2005-09-22
Hafenstart:
Brest
Hafenende:
Gran Canaria
Skipper:
Lutz Schneller
Autor:
Christian Birkner

Freitag 02.09.2005 / Fahrt nach Brest

Lutz hat mit Fordbus die Crew eingesammelt. Zuerst hat Lutz Kathleen am Darmstädter Hauptbahnhof eingesammelt, danach in Gernsheim Christian, Elisabeth, Wolfgang, Helga und Rainer. Nach der Verabschiedung durch den Bootseigner Ernst Scholtz ging es weiter nach Frankenthal, wo Manfred auf uns gewartet hat. Weiter ging die Fahrt nach Saarbrücken, Metz, Reims nach Paris, wo die erste Tankpause eingelegt wurde. Wo geht die E 10 in Paris lang? Weiter ging die Fahrt über Le Mans nach Brest, wo wir um 8.30 eintrafen.

Samstag 03.09.2005 / Hafentag Brest

Die Crew von Wolfgang Lutz hat uns zum Frühstück eingeladen. Während Lutz die Übergabe des Schiffes vollzog, kaufte ein Teil der Crew im nächsten Supermarkt Leclerc ein. Leider konnte der Supermarkt auf Anhieb nicht gefunden werden so verzögerte sich der Einkauf. Damit konnte der Bus erst um 11.30 übergeben werden. Dies führte zu einigen Unmutsäußerungen der Vorcrew, die uns aber die Urlaubsfreude nicht verderben konnte. Nach der Abfahrt dieser Crew wurde das Schiff eingeräumt und die Kojen bezogen. Am Abend ging es zum Abendessen in eine Pizzeria am Hafen.

Wissenswertes über Brest: Brest ist eine Hafenstadt in der Bretagne/Frankreich mit 201.500 Einwohnern. Sie gehört zum Département Finistère (Nr. 29). Aufgrund ihrer geschützten Lage an der Rade de Brest, einer tief ins Land ragenden Bucht des Atlantiks, sowie des natürlichen Hafens im Bereich der Mündung des Flüsschens Penfeld wurde die Stadt von Richelieu zum Marinestützpunkt auserkoren. Noch heute ist Brest Stützpunkt der französischen Atlantikflotte und ein wichtiger Handelshafen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Hafen von den Deutschen annektiert und diente als Basis für den UBootkrieg. Zwischen 1941 und der Befreiung durch die Alliierten im September 1944 wurden die Stadt und der Hafen durch wiederholte Bombenangriffe weitgehend zerstört. Der Wiederaufbau der heute recht modern anmutenden Stadt dauerte bis in die 1960er. Als größte Stadt der westlichen Bretagne ist Brest ein wichtiger Industrie- und Handelsstandort. Die Stadt ist auch Sitz einer Universität (Université de Bretagne Occidentale, kurz UBO) sowie anderer Hochschulen und Forschungsinstitute

Sonntag 04.09.2005 / Brest - Vigo

Heute wollen wir die Biscaya bezwingen.

Nach dem Frühstück wurde um 9.00 die Maschine angelassen und in Brest abgelegt. Leider konnte an diesem Tag nur von 13.20 bis 14.20 gesegelt werden. Da Wind und Wellen genau aus unserer Fahrtrichtung kam, konnte nur unter Motor gefahren werden. Noch ging es der Crew gut.

Motorstunden: 12.787 und Logstand: 33.338 beim Ablegen.
Wind SO 5/3
Standort 22:00: 47° 47,6 N; 05° 50,0 W

Montag 05.09.2005 / 1. Seetag

Wind und Wellen gegen an können auch den stärksten Seemann erschüttern. So musste mancher Rasmus Tribut zollen. Lutz und Helga haben standhaft am Ruder gestanden, ebenso wie Rainer und Manfred. Allerdings musste Lutz auch unfreiwillig einen freien Flug durch das Kartenhaus ausprobieren. Die Landung war allerdings etwas hart. Ansonsten konnte man sich nur noch kriechend durch die Moby Dick bewegen. Auch die Frauen wären sofort im Frauenhaus aufgenommen worden.

Wind SW 7
16:45: 46° 23,0 N 06° 35,0 W
Keine Wetterbesserung in Sicht
Standort 16:45: 46 23,0° N, 06 35,0° W

Dienstag 06.09.2005 / 2. Seetag

Die Moby Dick bockt nach wie vor wie ein wildgewordenes Pferd. Als am Nachmittag das Wetter sich bessert, werden schon die ersten Köpfe wieder vorsichtig aus dem Niedergang gesteckt. Rasmus hat ja auch genug Opfergaben bekommen.

16:00: Wetterbesserung in Sicht
16:30 Besan und Rollfock
Wind anfangs SW 7-8
Standort 21:00: 44° 25,0 N, 08° 35,0 W

Mittwoch 07.09.2005 / 3. Seetag

Die Küste von Nordspanien und Cap Finistere kommen in Sicht. Die berühmt und berüchtigte Biscaya liegt hinter uns. Ab jetzt geht es uns gut und zum Frühstück gibt es Speck und Eier satt. Auch das Mittagsmahl mit Kartoffeln und Hering lässt die vergangenen Tage in Vergessenheit geraten. Nur der Wind mit Windstärke 2 aus West lässt uns im Stich. Um 24:00 legten wir in der Marina Puerto Deportivo del Real Club Náutico de Vigo an. Der Abend klingt mit mehreren „Anlegern“ aus.

Donnerstag 8.9.2005 / Hafentag Vigo

Endlich ausschlafen, ohne sich in der Koje festklammern zu müssen oder Freiflüge zu veranstalten. Nach einem ausgiebigen Frühstück, mit frischen Brötchen, ist duschen angesagt. So gut hat die Crew schon lange nicht geglänzt. Leider bekommt die Moby Dick einen neuen Liegeplatz zugewiesen. Die Fahrt dorthin wird genutzt um an der Tankstelle 440 Liter Diesel zu bunkern, der Liter für 1,069 Euro. Ansonsten ist ausruhen und ein Stadtbummel angesagt. Christian, Rainer und Wolfgang wurden auserkoren um fehlende Lebensmittel einzukaufen. Aber wie transportiert man diese auf das Schiff? Ganz einfach auch Einkaufswagen kann man durch die ganze Stadt bis zum Hafen schieben. Abends haben wir die Altstadt besichtigt. Auf einer urigen Piazza haben wir dem Treiben der Einheimischen zugesehen. Abends im Restaurant Santoro Garcia hat Rainer in seinem lupenreinen Spanisch uns alle möglichen Tapas bestellt, die dann auch herrlich geschmeckt haben.

Wissenswertes über Vigo: Vigos Sehenswürdigkeiten erschöpfen sich bei einem Bummel durch die Altstadtviertel A Pedra und El Berbès, eine Mischung aus Alfama in Lissabon und Panier in Marseille. In den stufenförmig ansteigenden Gäßchen mit ihren uralten niedrigen Behausungen ist noch viel von der Lebensart der alten Fischer zu spüren. Auch die Tavernen am Meeresufer, geschützt unter massiven mittelalterlichen Steinbögen, geben ein malerisches Bild ab. Vigo ist eine bedeutende Hafen- und Industriestadt im äußersten Nordwesten Spaniens (Geographische Koordinaten: 8 42,0' westliche Länge, 42 13,0' nördliche Breite). Vigo liegt in der Provinz Pontevedra innerhalb der Autonomen Region (Comunidad Autónoma) Galicien (Galicia) und an der nach der Stadt benannten über 30 km langen Ría de Vigo am Atlantischen Ozean. Vigo hatte am 1. Januar 2002 288.000 Einwohner. Vigo verfügt über einen der größten natürlichen Häfen Spaniens und ist Standort der größten Fischereiflotte der des Landes. Vigo ist Hochschulstandort und beherbergt die Universidade de Vigo. Vigo ist von den Römern gegründet (Vicus) worden. Vicus diente vermutlich als Sprungbrett für Julius Cäsars Feldzug in Britannien. Die spätere mittelalterliche Siedlung befand sich am Fuße des Berges O Castro und schloß das heutige Altstadtviertel Berbés mit ein. Ende des 10. Jahrhunderts fiel Maurenherrscher Almanzor über die Stadt her, und erst 1170 konnte Fernando II. (1157 - 1188) Vigo neu besiedeln. Ständige Raubzüge der Normannen und die Pest im 14. Jahrhundert (fast die gesamte Bevölkerung starb) setzten den Viguesen stark zu. Nachdem Karl V. (HRR) die Stadt 1529 mit Privilegien ausstattete, blühte Vigo vor allem durch den Südamerika-Handel auf. Kronpirat Sir Francis Drake zerstörte das unbefestigte Vigo 1589 gründlich. 1619 plünderten türkische Piraten in der Ría de Vigo, danach bekam Vigo seine Stadtmauern. 1702 endete eine Seeschlacht zwischen einer spanisch-französischen Goldarmada und englisch-niederländischen Geschwandern mit einem Raubzug der siegreichen Engländer durch Vigo. Napoleons Truppen marschierten 1808 in der Stadt ein, nach drei Monaten französischer Besatzung wurden sie von den tapferen Viguesen wieder vertrieben. Um 1840 lebten nur noch 5500 Menschen in Vigo. Bereits 1853 erschien der Faro de Vigo, einer der ältesten Zeitungen Spaniens.

Freitag 09.09.2005 / Vigo - Lissabon

Um 5.00 Uhr morgens weckt uns Manfred. Wir wollen heute früh losfahren um rechzeitig in Lissabon anzukommen. Um 5.30 werden die Leinen losgeworfen. Auf See erwartet uns wieder ein Wind von S-W mit 30 Knoten, also wieder mit Maschine dagegen an. Aber eine Wetterbesserung ist in Sicht, so dass Lutz, der schon umkehren wollte, doch weiterfährt. Um 16.00 Uhr können wir endlich das Besansegel und die Rollfock setzen, und um 18.25 Uhr auch das Grossegel. Stille kehrt in das Schiff ein.

Standort 24:00: 040° 48,1 N 009° 06 W

Samstag 10.09.2005 / Seetag

Die Crew hatte zum ersten Mal auf See eine ruhige Nacht verbracht. Der Tag beginnt mit einem guten Frühstück. Es folgt ein richtiger herrlicher Segeltag im Sonnenschein. Gegen Abend kommt die Bucht von Lissabon in Sicht. Für unseren Aufenthalt haben wir uns den Hafen von Cascais ausgesucht. Wieder navigieren wir uns vorsichtig und mit Hilfe der Seekarte vom PC in den Hafen. Straßenlaternen und Ampeln können verdächtig nach Leuchtbojen aussehen. Um 22:20 legen wir in der Marina de Cascais an. Da die Ortszeit eine Stunde früher ist (21.20), machen Kathleen, Rainer und Christian einen Spaziergang in die Ortsmitte nach Cascais. Hier findet gerade ein Open-Air-Festival der klassischen Musik statt.

Wissenswertes über Cascais: Cascais ist eine Kleinstadt (Vila) in Portugal. Die Stadt liegt an einer sandigen Bucht des Atlantiks, etwa 25 Kilometer westlich von Lissabon. Cascais kann von Lissabon aus per Autobahn oder mit der Eisenbahn erreicht werden. Beide Verkehrslinien enden hier. Außerdem verfügt Cascais über einen Yachthafen mit etwa 600 Liegeplätzen. Die Gegend von Cascais war schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, wie Ausgrabungen bewiesen. Aus der römischen Zeit im ersten Jahrhundert sind mehrere Villen nachzuweisen. Die arabische Zeit hinterließ verschiedene Ortsnamen in der Gegend. Der arabische Dichter Ibn Mukan, geboren in Alcabideche, war der erste, der Windmühlen in Europa erwähnte. Im Jahre 1153 eroberte der erste portugiesische König, Alfons I. die Gegend zurück. Die Ortschaft Cascais wurde 1159 urkundlich erwähnt und gehörte damals zu Sintra. Cascais bekam die Stadtrechte am 7. Juni 1364 von König Peter I.. Etwa um diese Zeit muss auch die Burg gebaut worden sein, die der König an Gomes Lourenço de Avelar übergab. König Johann II. ordnete 1488 den Bau eines Verteidigungsturms an. In der Zeit der portugiesischen Entdeckungsfahrten, etwa um 1537 bekam Cascais einen der ersten Leuchttürme des Landes. Heute steht an dieser Stelle der Leuchtturm Farol Guia, der 1810 errichtet wurde. Es handelt sich dabei um einen achteckigen Turm von 27 Metern Höhe. Ab 1870 verbrachte die königliche Familie regelmäßig den Sommer in Cascais, wodurch der Ort auch Adel und gehobene Bürgerschichten anzog. 1888 fand in Cascais das erste offizielle Fußballspiel Portugals statt. Am 30. September 1889 wurde die Eisenbahnlinie von Lissabon eröffnet. Ab den 1930er Jahren wurde Cascais zusammen mit der an der Bucht gegenüberliegenden Estoril der Sammelpunkt der portugiesischen Oberschicht und vieler vermögenden Reisenden aus dem Ausland. Cascais ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Sintra, Oeiras sowie der Atlantische Ozean.

Sonntag 11.09.2005 / Cascais - Lissabon

Heute wollen wir Lissabon erobern. Daher stehen wir um 8:00 Uhr auf und Duschen in den sehr sauberen Sanitärräumen der Marina von Cascais. Nach dem Einklarieren brechen wir um 10:15 auf um mit der Schnellbahn nach Lissabon zu fahren. Auch hier bewirken die Sprachkenntnisse von Rainer Wunder. Die Ticketverkäuferin verkauft uns einen 10er Block und zeigt uns am Bahnsteig wie diese entwertet werden. Nach einer Fahrt mit Musik im Zug (die Züge sind Videoüberwacht) sind wir in 30 Minuten mitten in Lissabon angekommen. Als erstes unternehmen wir eine Stadtrundfahrt mit der „blauen“ Buslinie (Tagus Tour). Die Fahrt beginnt am Praça do Comércia führt über Rossio, Restairadores, Avenida da Liberdade, Marqués Pombal, Saldanha, Campo Pequena (Stierkampfarena), Praça de Espanha, Parque Eduardo VII, Amoreiras, Estrela, Torre de Belém, Jerónimos nach Bélem.

In Belém steigen wir aus um nach einer Mittagsrast im Restaurant Pasteis de Cerveja das Kloster zu besichtigen. Ein Teil der Crew besucht das Museu de Marinha mit der größten Sammlung an Modellschiffen. Der andere Teil stattet dem Kloster einen Besuch ab und kommt in den Genuss einer Hochzeit. Danach fuhren wir in die Stadtmitte zurück um mit der Bergbahn in die Altstadt zu fahren. Auf dem Rückweg und nachdem die Füße wundgelaufen waren, haben wir uns im Irisch Pub Hennessy’s erfrischende Getränke zu uns genommen.

Abends nach der Rückkehr nach Cascais haben wir im Restaurant „Goncalves“ ein wunderbares Fischmenu genossen.

Wissenswertes über Lissabon: Lissabon (port. Lisboa) ist die Hauptstadt Portugals und des gleichnamigen Regierungsbezirkes und liegt an einer Bucht der Flußmündung des Tejos im äußersten Südwesten Europas an der Westküste der Iberischen Halbinsel am Atlantik. Als größte Stadt Portugals mit dem wichtigsten Hafen, dem Regierungssitz, den obersten Staats- und Regierungsbehörden, sechs Universitäten und der Akademie der Wissenschaften ist Lissabon das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Das Stadtgebiet von Lissabon entspricht auch dem Kreis und umfasst 83,84 km² Fläche mit 517.802 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Im Ballungsgebiet der Stadt (sog. Área Metropolitana de Lisboa) u.a. mit den Orten Oeiras, Cascais, Almada, Amadora leben jedoch mit ca. 2.683.000 (Stand 2001) Einwohnern mehr als 25% der portugiesischen Bevölkerung. Die Baixa (dt. Unterstadt) liegt direkt am Ufer des Rio Tejo und wird vom Burgberg mit dem Castelo de São Jorge, der Alfama und dem Hügel des Bairro Alto eingerahmt. Sie ist das Geschäfts- und Bankenviertel von Lissabon. Bereits die Phönizier und die Karthager sollen den Platz Alis Ubo (dt. Liebl. Bucht) als einzigen großen Naturhafen an der iberischen Atlantikküste genutzt haben, archäologisch wurde dies bisher nicht bewiesen, hingegen griechische Siedlungsspuren gefunden. Nach Plinius dem Älteren war Lissabon eine Gründung von Odysseus. Ab 205 v.Chr. hieß die Stadt unter römischer Herrschaft Olisipo, 48 v.Chr. erhält sie unter Julius Cäsar die römischen Stadtrechte und war als Felicitas Julia Hauptort der Provinz Lusitania. 719 wird die Stadt von Mauren besetzt. Erst 1147 gelingt die Rückeroberung unter Alfons I.. 1256 verlegt König Alfons III seine Residenz von Coimbra nach Lissabon. Ende des 12. Jahrhunderts wird in Lissabon der heilige Antonius von Padua geboren, der zuweilen auch Antonius von Lissabon genannt wird. Am 9. September 1499 wird Vasco da Gama nach seiner ersten Indienreise ein triumphaler Empfang bereitet. Der in den folgenden beiden Jahrhunderten wachsende Handel mit den Kolonien in Asien und Südamerika, aber auch deren Ausbeutung, führen zu Wohlstand in Lissabon. Anfang des 16. Jahrhunderts ist Lissabon mit 350.000 Einwohner die größte Stadt der damals bekannten Welt. 1569 fordert eine Pestepidemie in Lissabon und Umgebung 60.000 Menschenleben. Am 1. November 1755 wird Lissabon durch ein starkes Erdbeben zu zwei Dritteln zerstört. Nach heutigen Schätzungen hatte es die Stärke 8,7 bis 9,0. Zeitgenössische Quellen geben dabei allein für Lissabon bis zu 60.000 Todesopfer an. Die Erschütterungen sind in ganz Europa und Nordafrika zu spüren. Planmäßig wieder aufgebaut wird die Stadt von dem Markgrafen von Pombal. Besonders typisch für diesen Wiederaufbau ist die Baixa, die Unterstadt, mit ihren rechtwinklig angelegten Straßen im Bereich um die Rua Augusta. Neben den physischen Schäden, die das Erdbeben anrichtet, erschüttert es auch die aufklärerischen und theistischen Denkrichtungen vieler Philosophen, welche den Grund dieser Naturkatastrophe nicht sehen und ihren Optimismus aufgeben. Voltaire schrieb als Reaktion auf das Beben sein Poème sur le désastre de Lisbonne (1756 Während der Diktatur des Estado Novo von 1926 bis 1974 wächst die Stadt weiter, sie wird zu Lasten des restlichen Landes ausgebaut. Im Dezember 1959 wurde die U-Bahn von Lissabon eröffnet. Im Jahre 1966 wird eine Hängebrücke über den Tejo nach Almada fertiggestellt, die der Golden- Gate-Brücke in San Francisco gleicht. Vor der Nelkenrevolution noch nach António de Oliveira Salazar benannt, heißt sie nun Ponte 25 de Abril (dt. Brücke des 25. April). Oberhalb Almada steht mit Cristo Rei zudem eine große Christus-Statue mit ausgebreiteten Armen, die der in Rio de Janeiro ähnlich sieht. Ende April 1974 ist Lissabon das Zentrum der Nelkenrevolution.
1988: Teile des Stadtviertels Chiado werden durch einen Brand zerstört.
1994: Lissabon ist Kulturhauptstadt Europas.
1998: Fertigstellung der insgesamt über 17 km langen Autobahn-Brücke Ponte Vasco da Gama über den Tejo anlässlich der Weltausstellung EXPO '98.

Montag 12.09.2005 / Cascais

Um 8:00 Uhr sind wir aufgestanden und haben nach dem Duschritual ein großes Frühstück zu uns genommen. Kathleen muss uns heute leider verlassen, da sie beruflich viel zu tun hat. Um 10:00 war es soweit mit einem großen Abschiedsbahnhof wurde Kathleen in Richtung Flughafen verabschiedet. Danach stand der obligatorische Einkauf im Supermarkt Jumbo in Cascais an. Für 200,55 Euro wurden wieder Lebensmittel gebunkert. Danach war allgemeines Relaxen bis zum Ablegen um 20.00 Uhr angesagt. Nach dem Verlassen des Hafens wurden um 21.00 Uhr das Besansegel und die Rollfock gesetzt. Es folgte wieder eine herrliche Nachtfahrt unter Sternen und dem aufgehenden Mond.

Dienstag 13.09.2005 / Seetag

Heute gab es einen schönen Segeltag mit Sonnenbrandgefahr. Die Bordroutine mit den Wachcyclus hat uns wieder voll im Griff. Leider lies der Wind am Abend etwas nach, so dass der Motor wieder mit mithelfen musste. Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese.

Standort 24:00: 36° 29,1; N 011° 48,0 W
Wind N 5 später NW 2

Mittwoch 14.09.2005 / Seetag

Genauso wie am Dienstag Sonnenschein pur. Man merkt dass man schon auf der Höhe von Afrika ist. Zum Abendessen gab es Christian Spezial (Paprika, Peperoni, Tomaten, Ingwer, Sojasoße, und Putenfleisch).

Standort 24:00: 34° 39,1 N 013° 56,1 W
Wind NO 3

Donnerstag 15.09.2005 / Seetag

Nun geht auch so langsam der größte Anschnitt unserer Seereise zu Ende. Um 20.00 kommen die Berge von Porto Santo in Sicht. Da der Hafen von Funchal auf Madeira überfüllt ist, haben wir von Cascais aus einen Liegeplatz auf der Insel Porto Santo, ca. 20 sm vor Madeira, reservieren lassen. Zum Abendessen gab es Erbsensuppe mit Würstchen, verfeinert mit Schmant und Gewürzen.

Standort 20:00: 033° 15,1 N 015° 50,5 W
Wind NO 3

Freitag 16.09.2005 / Porto Santo

Um 00:05 haben wir den Hafen von Porto Santo erreicht und dort in der Marina Porto de abrigo do Porto Santo festgemacht. Nach den üblichen mehreren Anlegern ist die Crew müde in die Kojen gefallen.

Am Morgen sind Christian und Rainer die 2 km in die Stadt gelaufen um die Crew mit frischen Brötchen zu versorgen. Nach dem Frühstück war ein Stadtrundgang und anschließend ein Bad im Atlantik an dem wunderschönen kilometerlangen Sandstrand angesagt. Am Abend wieder ein großes Fischessen im Restaurant.

Samstag 17.9.2005 / Porto Santo

Diesmal hat Christian das Bordfahrrad genommen um die obligatorischen Brötchen zu holen. Nach einem geruhsamen Vormittag, bis auf Christian, der auf die Berge geklettert ist, stand am Nachmittag eine Inselrundfahrt mit einem offenen Bus. Nach dem Regen in Sicht war wurden die Passagiere kurzerhand in einen geschlossenen Bus umquartiert. Am späten Nachmittag haben wir unsere Lebensmittel im Supermarkt „Pingo Doce“ ergänzt. Abends war die Crew, bis auf Lutz, wieder beim Fischessen im Restaurant „Calhetas“ mit charmantem Busabholdienst, deutscher Kellnerin und bester Küche. Manfred und Christian haben 3 Liter Sangria niedergemacht.

Wissenswertes über Porto Santo: Porto Santo ist eine portugiesische Insel im Atlantik, die etwa 43 km. nordöstlich von Madeira liegt. Porto Santo ist etwa 11 km lang und nicht mehr als 6 km breit. Die Bewohner leben überwiegend von der Fischerei und dem Tourismus, für den vor allem der 9 km lange Sandstrand verantwortlich ist. Als die portugiesischen Seefahrer João Gonçalves Zarco und Tristão Vaz Teixeira in den Jahren 1418-1420 das Madeira-Archipel „wiederentdeckten“, betraten sie zuerst Porto Santo, um von hier aus eine Besiedlung von Madeira zu prüfen. Ein 1418 ausgesetztes trächtiges Kaninchen vermehrte sich sehr stark, so dass nach ein paar Jahren die ersten Siedler unter einer großen Kaninchenplage litten. 1479 heiratete Christoph Kolumbus Felipa Perestello e Moniz, die Tochter von Bartolomeu Perestrelo, der zu jener Zeit Gouverneur der Insel war und bereits 1420 bei einer Expedition der oben genannten Seefahrer nach Porto Santo dabei war. Kolumbus lebte mit seiner Frau einige Jahre auf der Insel; wie sehr die Pläne für seine späteren Reisen auf Porto Santo entstanden, ist aber nicht ganz klar. Bis ins 18. Jahrhundert wurde Porto Santo immer wieder Opfer von Angriffen englischer, französischer und maurischer Piraten. Zum Schutz wurde auf dem Pico do Facho eine kleine Festung angelegt, von der heute allerdings nichts mehr erhalten ist.

Landschaftsbild Die ersten Besiedler von Porto Santo fanden eine bewaldete Insel mit vielen Drachenbäumen sowie viel Wacholder und Baumheide vor. Starke Rodungen haben dazu geführt, dass Porto Santo heute weitgehend baumlos ist; im Rahmen von Wiederaufforstungsprojekten wurden zwischen Vila Baleira und dem Flughafen viele Bäume neu angepflanzt, die zum Naturpark Porto Santo gehören. Dennoch bleibt der landschaftlichen Gesamteindruck von Porto Santo , gerade im Vergleich mit Madeira, der einer kahlen Insel, was auch mit dem sehr trockenem Klima und der Tatsache, dass es keine Flüsse gibt, zusammenhängt.

Sehenswürdigkeiten Die meisten Touristen besuchen Porto Santo wegen des 9 km langen Sandstrands Campo de Baixo, der umso anziehender wirkt, da Madeira kaum Strände hat, so wird Porto Santo gerade am Wochenende nicht nur von Touristen, sondern auch von vielen Bewohnern Madeiras besucht. In Vila Baleira befindet sich die Casa de Colombo, ein Kolumbusmuseum in dem Haus, das wahrscheinlich einmal von ihm bewohnt wurde. Im Osten der Insel bietet der Pico do Facho (517 m., vulkanischen Ursprungs) eine gute Aussicht über die Insel. Im Westen der Insel finden sich am Südhang des Pico de Ana Ferreira interessante Basaltformationen.

Verkehrsanbindung Die täglich verkehrenden Fährschiffe brauchen für die Strecke von Madeira nach Porto Santo zwischen 2 und 3 Stunden. In den 60er Jahren wurde auf Porto Santo von der Nato ein Flughafen gebaut, der heute als regulärer Flughafen die Insel in 20 min. mit Madeira verbindet, außerdem gibt es Flugverbindungen mit Lissabon und Porto.

Verwaltung Hauptort der Insel ist Vila Baleira an der flachen Südküste, fast alle Bewohner von Porto Santo leben hier. Porto Santo bildet einen der sechs portugiesischen Kreise, die sich aus nur einer Gemeinde (Freguesia) zusammensetzen.

Sonntag 18.09.2005 / Porto Santo – Puerto Mogan

Die letzte Etappe fing bereits mit einem frühen Wecken an. Um 7.20 haben wir dann in Porto Santo abgelegt. Es war bis um 14.25 ein schöner Segeltag. Aber dann riss das Bänsel an dem das Rollfock am kugelgelagerten Fallschlitten festgemacht war. Das Rollfock rauscht aus und viel ins Meer. Trotz Wellengang lies es Manfred sich nicht nehmen in den Mast ziehen zu lassen um das Fall zu bergen und anschließend das Bänsel durch einen Schäkel zu ersetzen. Danach konnte das Rollfock wieder gesetzt werden. Einer der schönsten Sonnenuntergänge wurde bewundert und mehrfach fotografiert.
Zum Abendessen gab es Chili Concane.

Standort 24:00: 31° 14,0 N; 016° 17,1 W
Wind NO 3

Montag 19.09.2005 / Auf See

Nach einer herrlichen Nacht wieder unter Sternen und Vollmond gab es einen schönen Segeltag. Daran könnte man sich gewöhnen. Um 18.00 Uhr kommt der Pico de telde auf Tennerifa, der höchste Berg der Kanarischen Inseln mit über 3.000 m, in Sicht.

Auf See
Standort 24:00: 28° 52,6 N 016° 1,3W
Wind NO 3

Dienstag 20.09.2005 / Puerto Mogan

Den schönsten Segelabschnitt hatte Manfred und Helga in ihrer Wache. Durch den Düseneffekt der durch die Meerenge zwischen Gran Canaria und Tennerifa entsteht, konnte die Moby Dick ihre guten Starkwindeigenschaften voll zur Geltung bringen, mit einem Speed von bis zu 10 Knoten. Um 11:06 haben wir unseren Zielhafen Puerto Mogan auf Gran Canaria erreicht.

Der Tag wurde mit Duschen teilweise ohne Wasser (steh mal einer mit eingeschäumten Haaren unter der Dusche und kein Wasser kommt mehr), mit Stadtrundgängen und viel Relaxen zugebracht.

Am Abend war ein Restaurantbesuch im „Puerto Grill“ angesagt. Neben Fischplatten gab es auch Haifischsteak. Wir saßen noch beim Essen, als plötzlich Lutz mit Dieter und Sandra (Sohn vom Eigner Ernst) auftauchte. Jetzt erfuhren wir auch, wer den Liegeplatz für die Moby Dick reserviert hat. Der Tag klang dann an Bord mit einem Sektempfang aus.

Mittwoch, den 21.09.2005

Nach einem opulenten Frühstück mit Speck, Eiern, frischen Brötchen usw. kann der Tag gut beginnen. Die Crew verbringt den Tag mit dem Einkauf von Souvenirs, Besuch im Internetcafe usw. zu.

Um 16.00 ablegen zum Tanken (479 Liter zu 0,699 Euro). Danach ein Stück in den Atlantik um das Boot mit Seewasser und der Lenzpumpe zu reinigen. Manfred hat sehr viel Spaß darGernsheimer an die Damen nass zu spritzen. Manfred und Wolfgang ließen es sich nicht nehmen von Bord aus ein Bad im Atlantik zu nehmen.

Am Abend stand wieder ein opulentes Mahl, zubereitet von Elisabeth und Helga, auf der Tagesordnung. Kalabrese als Vorspeise, Ravioli mit Peperoni als Hauptspeise und Flammpudding als Nachspeise.

Wissenswertes über Puerto Mogan: Puerto de Mogan ist ein Hafenort im Süden der Insel Gran Canaria. Der Ort hat sich um den Hafen von Mogán gebildet. Wer fernab der Touristenmetropolen einen ruhigen Platz zum Erholen sucht, ist hier genau richtig! Leider wurde auch hier in den letzten Jahren sehr viel gebaut. Man gibt sich aber Mühe, den Charme von „Klein Venedig“, wie Puerto de Mogan oft genannt wird zu erhalten! Die Regierung von Gran Canaria hat verboten direkt in Puerto de Mogan Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. Damit sollte der Ruf beibehalten werden, Puerto de Mogan sei ein malerisches Fischerdorf, das in seinem Ursprung trotz Tourismus weitgehend erhalten geblieben ist. Aus Puerto Rico und Arguinegin legen im schnellen Takt Fährschiffe an, der künstliche Hafen steht voll mit Luxus-Booten und rund um den Hafen wird in den Restaurants fast nur Fast-Food angeboten. Auch der freitägliche Markt ist auf Touristen abgestimmt. Direkt neben Puerto de Mogan hat man einen künstlichen Strand angelegt, um den man relativ dezente Hotelanlagen gebaut hat. Den Namen „Klein Venedig“ hat Puerto de Mogan von den zahlreichen Kanälen, die vom Hafen in den Ort führen bekommen. Auch die zahlreichen kleinen Gassen, die sich durch den Ort ziehen, tragen zu dem Erscheinungsbild bei. Von Las Palmas aus fährt man die Autobahn nach Süden, die in Puerto Rico endet und dann weiter die Küstenstraße Richtung Westen. Nach einigen Kilometern erreicht man Puerto de Mogan. Oder man benutzt die angesprochenen Fährverbindungen

Donnerstag 22.09.2005 / Puerto Mogan

Der Tag beginnt verheißungsvoll mit Champagner und Kaviar. Der Tag wird wieder genutzt um die letzten Mitbringsel wie Zigaretten usw. zu besorgen. Auch müssen heute schon die Seesäcke gepackt werden, da wir am nächsten Tag unsere Inselrundfahrt machen wollen. Christian hat die Bordkasse am PC fertiggemacht und mit der Tastatur um die Buchstaben „e“, „t“ und „u“ gekämpft das die Tasten nicht mehr funktionierten. Am Abend hatten wir unser Abschiedsessen im naheliegenden Restaurant am Hafen. Dort gab es leckere Gourmetpfannen mit allen Meeresfrüchten, nicht gerade billig, aber man gönnt sich ja sonst nichts, oder wie Peter Maier sagt wir leben über unsere Verhältnisse aber immer noch nicht standesgemäß.

Freitag, den 23.09.2005 / Puerto Mogan – Frankfurt/Main

Heute ist unwiederbringlich der letzte Tag unseres Urlaubs. Da wir noch eine Besichtigungstour mit einem gemieteten Kleinbus machen wollen, müssen wir früh aufstehen. Da an diesem Tag im Hafengebiet auch ein Zigeunermarkt ist, müssen wir unser Gepäck vom Schiff aus ca. ½ km an den Bus bringen. Nach Auskunft von dem Trans Ocean Stützpunktleiter kommen dann ganze Herscharen von Touristen nach Puerto Mogan. Dieser hatte uns auch Tipps für die Tour gegeben. Die Tour geht von Puerto Mogan in Richtung Norden an der Stadt Mogan vorbei und über viele Serpentinen zu einem der höchsten Berg von Gran Canaria dem Roque Nublo (1.900 m). Auf den Bergpässen hat man wunderschöne Ausblicke auf die Insel und das Meer. Zum Schluss fahren wir noch über Agümies in die Schlucht Barranco de Guaydeque, die von steilen ausgehölten Bergen flankiert wird und in ihrem Verlauf 1500 Höhenmeter überwindet. Die Höhlen sind teils natürlich und teils von Menschen in die Bergwände getrieben. Sie dienten schon der Urbevölkerung von Gran Canarai, den Altkanariern, welche die Herrschaft über die Insel im 15. Jahrhundert an die Spanier verloren, als Wohnraum. Viele dieser Höhlen werden heute noch bewohnt oder als uriges Restaurant benutzt. Dann war auch diese Rundreise beendet und wir mussten zum Einchecken zum Flughafen. Wir verabschiedeten uns von Manfred, der noch zwei Wochen auf der Moby Dick bleiben durfte. Bevor wir in das Flugzeug eingestiegen sind, haben wir unsere Nachfolgecrew mit Ernst als Skipper noch kurz begrüßen können. Der Flug verlief ohne Probleme. In Frankfurt erwartete uns schon der bestellte Busshuttle. Hier verabschiedeten wir uns auch von Rainer, der mit dem Zug nach Mannheim fuhr. Er erreichte sogar noch den ICE um 00.23. Der Bus lieferte uns in Gernsheim direkt vor der Haustür und Lutz in Lorsch ab. Damit sind alle wohlbehalten wieder in der Heimat angelangt.

Fazit / Gesamtreise

1.547 sm davon 939 sm Motor; 608 sm Segel

Logstand Brest 33.338
Logstand Puerto Mogan 34.885

Motorstunden Brest 12.787
Motorstunden Puerto Mogan 12.974
Gesamt 187 Stunden

Von Brest nach Vigo 465 sm
79 Motorstunden
422 sm Motor
43 sm Segel

Von Vigo nach Lossabon 246 sm
28 Motorstunden
118 sm Motor
128 sm Segel

Von Lissabon nach Porto Santo 510 sm
37 Motorstnden
206 sm Motor
304 sm Segel

Von Porto Santo nach Porto Mogan 326 sm
43 Motorstunden
194 sm Motor
132 sm Segel

Die Moby Dick III ist ein sicheres Schiff, bei der man sich in jeder Situation immer sicher fühlt.

Gästebucheintrag Moby Dick III

Törn Brest – Gran Canaria
03.09. – 23.09.2005

Nach vielen Auf und Ab’s und Wind aus dem Süden, sind wir durch die Biskaya getrieben, und fast Alle wollten nur liegen.

Die Sonne in Vigo liess Alles vergessen und langsam konnten alle wieder essen. Beim Segeltörn – wer hätte das gedacht – Blasen an den Füssen – Lissabons Strassen haben es möglich gemacht.

Auf Madeira freuten wir uns sehr – doch leider gab es keinen Liegeplatz mehr. Porto Santo – der heilige Hafen – wurde angesteuert bei Nacht – und unser Skipper Lutz konnte endlich wieder Schlafen.

Beim Baden im Meer und Liegen am Strand, die Erinnerung an die Biskaya entschwand. Mit den Sternen am Himmel, von der Sonne verwöhnt, mit Windstärke 6 es zu den Canarien geht.

Das Ziel unserer Reise – Puerto Mogan – erreichen wir endlich, hier legen wir an. Skipper Lutz meint „er war zufrieden mit der Crew“ und lacht – Auch wir fanden: Das hat er gut gemacht.

berichte/2005/brest_nach_gran_canaria.txt · Zuletzt geändert: 18.03.2012 14:23 Uhr von Thomas Wetterer